Frühschoppen in der Kunstfabrik Schlot – Juli und August / KulTour 12

Geschrieben am 8. Juli 2011

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Im April hatten wir ausführlich über die Aktivitäten der Kabarettisten berichtet, die Sonntags, um 13 Uhr, den Frühschoppen in der Kunstfabrik Schlot machen.

Und da wir ja treu sind und was wir mal gut fanden, bis zur nächsten Überprüfung unter unsere Leser bringen wollen, gibt es natürlich auch etwas über die Aktivitäten der Herren Frühschopper im Juli und August. Dieses Mal eine Entschuldigung von uns: Das Programm lag uns am 30. Juni bereits vor, aber wir hatten zu viel Programm … aber alles, was unten bezüglich des zehnten Juli und späterer Termine aufgeschrieben wurde, das gilt ja noch!

Die bisherigen Berichte über den Frühschoppen und seine Künstler im Wahlberliner gibt es hier:

Frühschoppen in der Kunstfabrik Schlot – Juniprogramm! / KulTour 11 (10.06.2011)

Immer wieder Sonntags! – Maiprogramm (06.05.2011)

Der Salbader 41 / Rezension (03.05.2011)

Ältester Mensch der Welt tot! – WB-Bericht vom Frühschoppen (04.04.2011)

dWB/AP/11-07-08

Und hier das Neueste vom Frühschoppen-Team:

Selamat pagi!

Das ist Bahasa. Es wird in Malaysia gesprochen und bedeutet: Guten Morgen. Somit hat dieser Newsletter schon einen Mehrwert und das gleich ganz am Anfang.

Liebe Freunde des Frühschoppens: bald beginnt unsere Sommerpause! Wir spielen noch drei Sonntage, der letzte Frühschoppen findet am 17. Juli statt und dann ist Schluß. Erst am 4. September können wir uns wiedersehen. Ganz schön lange, aber vorher geben wir noch Mal alles. Wir haben unter dem Motto „Frühschoppen-Sommer-Spezial” drei ganz besondere Sonntage vorbereitet. Da die Kollegen Witte und Evers bereits vorzeitig in die Ferien entschwunden sind, laden wir uns Gäste ein. Gäste, die lesen. Wie wir. Nur besser.

Am 3. Juli kommt Paul Bokowski, eigentlich Mitglied der Weddinger Brauseboys. Er liest Geschichten vor, ist -zumindest laut Sarah- einer der wenigen männlichen Vorleser, die sich um ihr Äußeres kümmern und trotzdem ganz schön lustig sind und er betreibt, so ganz nebenher, einen fantastischen Backblog. Zu finden unter http://dermusshabensiebensachen.blogspot.com/ Achtung: Wer gerade hungrig ist, sollte sich vielleicht erst eine Stulle machen, bevor er Pauls Kuchen besucht.

Damit nicht genug, wir bekommen noch mehr Besuch und zwar Nils Heinrich. Der war in seinem früheren Leben Konditor und ehemaliger Brauseboy. Lustig, oder? Eine Bühne voller Bäcker. Mittlerweile hat sich Nils der Solokarriere gewidmet, in diesem Jahr sowohl den „Salzburger Stier“, den renommiertesten Kleinkunstpreis im deutschen Sprachraum, als auch den „Kleinkunstpreis Baden-Württemberg“ gewonnen. Seine Gitarre bringt er auch noch mit. Das wird ein Fest mit den beiden Kollegen.

Am 10. Juli ist auch Andreas Scheffler bereits in der Sommerfrische, dafür kommt Manfred Maurenbrecher zu uns. Muss man den noch vorstellen? Na gut. Manfred ist Sänger. Klavierspieler. Songschreiber. Romantiker. Ein Fels in der Brandung. Er schrieb Liedtexte unter anderem für Spliff, Veronika Fischer, Ulla Meinecke und Katja Ebstein. Aber, und das ist vielleicht nicht so bekannt, Manfred schreibt auch Geschichten. Und liest sie vor. Bei uns. Ach, wir freuen uns schon so darauf, denn wir sind alle seine Groupies.

Außerdem kommt noch ein Überraschungsgast. Wer, verraten wir nicht, ist ja klar. Wird aber ganz toll.

Am 17. Juli nochmal zwei Highlights. Zum einen Ilka Schneider. Ilka hat sich schon als Kind in Asien verliebt. Lebte ein Jahr in Taiwan, spricht Japanisch und Chinesisch, wahrscheinlich auch Koreanisch, Tibetisch und Laotisch. Ach, und sie ist Juristin. Porzellanmalerin. Und was noch alles. Wir sind immer sehr neidisch, wenn wir sie treffen. Vor allem aber liegen wir schon in der Garderobe vor Lachen unter dem Tisch, denn Ilka schreibt und liest ganz wunderbare Geschichten über diese Länder, sie bringt einem die Verzwicktheiten der Sprache bei und erklärt asiatische Mythologien, von denen man nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt, die man aber sofort auch in der eigenen Kulturgeschichte haben möchte.

Dann beehrt uns noch Felix Jentsch. Felix hat so gut wie jeden bedeutenden Poetry Slam in Berlin und anderswo gewonnen. Seit 2009 gehört er zu der Lesebühne „Die Surfpoeten“. Vorher und immer noch präsentiert er die „Offene Bühne“ im Zimmer 16 in Pankow, er schreibt Soloprogramme und führt sie dann auch noch auf, ein wahrer Tausendsassa des Wortes.

Tja, und dann sehen wir uns erstmal nicht mehr. Zumindest nicht am Sonntag im Schlot. Vielleicht aber im Strandbad Wannsee, in einer Kneipe, in Italien oder Polen oder Husum. Auf dem Tempelhofer Feld oder dem Fernsehturm.

Wenn wir dann alle völlig erholt sind und uns schon langweilen vor lauter Freizeit, kommen wir wieder. Ab dem 4. September sind wir wieder jeden Sonntag um 13 Uhr auf der Bühne vom Schlot zu finden. Mit neuen Geschichten, Liedern und was uns sonst noch einfällt.

Dann ist Horst Evers auch wieder da. Und Sarah Schmidt. Hans Duschke und Hinark Husen. Natürlich auch Jürgen Witte und Andreas Scheffler. Alle zusammen auch genannt: „Der Frühschoppen.“

Wir wünschen Euch einen tollen Sommer und verabschieden uns für heute. Der nächste Newsletter erscheint Ende August.

Bis dahin: werdet braun, geht schwimmen und trinkt ordentlich!

dWB/Frühschoppen-Team/11-06-30

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Veröffentlicht unter: 02. Bühnenwelt, 2. Kultur