Liebe Leserinnen und Leser,
seit es den Wahlberliner gibt, geht es bergauf mit den Leserzahlen. Auch der Juni hat wieder ein deutlich besseres Ergebnis gebracht als der Mai.
Wir freuen uns deshalb auch heute wieder, dass Sie uns besucht haben und hoffen, Sie haben etwas Interessantes gefunden. Etwas, das Sie informiert hat oder etwas zur Freude oder Entspannung.
Einige wichtige Zahlen machen wir für Sie transparent und scheuen nicht den Vergleich mit Weblogs, die wesentlich länger und teilweise mit anderen Mitteln am Markt sind als Der Wahlberliner.
1. Monatliche Leserzahlen
| Monat | Klicks | Klicks | |
| Plan | Ist | Ist – Plan | |
| 2011-03 | 250 | ||
| 2011-04 | 1000 | 1584 | 584 |
| 2011-05 | 800 | 2791 | 1991 |
| 2011-06 | 900 | 3710 | 2810 |
Die Istzahlen entfernen sich immer weiter von den Sollvorgaben – im positiven Sinn. Aber wir erwarten im Juli und im August nun ernsthaft eine rückläufige Leserzahl. Sommerferien!
Trotzdem erhöhen wir die Vorgabe für den Juli von 900 auf 1000 Leser. Damit die Soll- und die Istzahlen sich wieder etwas mehr angleichen.
2. Weitere Bestmarken
Im Juni 2011 gab es auch wieder eine neue Rekordwoche mit 1202 Lesern! Allein diese Woche lag oberhalb des gesamten Juni-Planes, auch deswegen macht es Sinn, die Planvorgaben trotz der Erwartung rückläufiger Sommer-Leserzahlen leicht zu erhöhen.
Entsprechend den steigenden Gesamtleserzahlen gab es auch wieder neue Rekordtage. Nach dem Mairekord von 155 Lesern am kam es schon am 2. Juni zu einer neuen Höchstzahl mit 178 Besuchern – und am 14. Juni zum nächsten Rekord mit 244 Lesern! Diese Marke ist so gut, dass wir davon ausgehen, dass sie noch eine Zeit bestand haben wird. Am 20. Juni wurde sie noch einmal getestet (239 Zugriffe), seitdem liegen die Leserzahlen etwas niedriger und sind zwischen den Tagen gleichmäßiger verteilt.
3. Unser Service für Sie
a. Das Verzeichnis der Wahlberliner-Artikel
Im Mai-Report hatten wir’s angekündigt und zwischenzeitlich mehrfach erwähnt: Es gibt mittlerweile ein Verzeichnis, das schrittweise ergänzt wird. Derzeit sind alle Tatort- und Filmrzensionen gelistet. Die tagesaktuelle Ausgabe finden Sie hier: Der Wahlberliner – Verzeichnis der Beiträge!
b. Die fünf beliebtesten Artikel im Juni 2011
| Im Abseits – Tatort 805 / Vorschau: 19.06.2011, 20 Uhr 15, Das Erste
Das ist kurios – der beliebteste Artikel des Monats Juni war eine Tatort-Vorschau. Nicht etwa die zugehörige Rezension. Aber keine Bange, man findet in der Vorschau den Link zur Rezension. Es versteht sich von selbst, dass solche Erkenntnisse in die Artikelplanung einfließen und wir künftig immer Vorschauen machen werden, auch wenn keine Rezension folgt. Nein, die Wahrheit ist: Diese Vorschau hat literarische Qualität. Wir sehen es als Service und freuen uns auch so! Zumindest vor Erstausstrahlungen wird es also weiterhin eine Vorschau geben – und dann, wenn wir auf einen besonderen Tatort hinweisen wollen. |
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| Ladies Crime Night in Kremmen! – Lesungsbericht vom 28. Mai 2011 / LiteraTour 21
Darüber haben wir uns sehr gefreut, dass im Juni wieder einmal der Bericht von einem literarischen Ereignis so viele Leser fand. Wir bedanken uns herzlich bei Ursula Reinert, die uns mit Text- und Fotomaterial tatkräftig unterstützt hat und bei allen Ladies des Leseabends. Einige davon, darauf sind wir besonders stolz, haben uns aufgrund des Artikels als Facebook-Freunde ausgewählt. |
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| Karneval der Kulturen in Berlin: Der Umzug – Teil 1
Hier müssen wir schreiben – eine weniger gute Platzierung wäre auch eine Enttäuschung gewesen, denn noch für keine Serie haben wir einen solchen Aufwand betrieben. Wir sind ja auch noch nicht fertig. Ja, auch das hat mit dem Aufwand zu tun, den wir leider etwas unterschätzt hatten. Wir werden, wenn auch kürzer als ursprünglich vorgesehen, die Berichterstattung komplettieren. |
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| Karneval der Kulturen in Berlin: Der Umzug – Teil 2
Hier, meinen wir, gilt das für den Teil 1 Gesagte! |
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| 2. Gründerkongress in der Garage – Bericht vom 21. Mai 2011 – Teil 4 / BerlinProjekt 8
Dass ein bereits im Mai erschienener Artikel im Juni noch auf Platz 5 der Bestenliste kommt, ist bemerkenswert und auch hier müssen wir zugeben – es fehlt noch mindestens ein weiterer Teil dieser Berichterstattung. |
c. Die zehn beliebtesten Artikel aus drei Monaten “Der Wahlberliner”
| 2. Gründerkongress in der Garage – Bericht vom 21. Mai 2011 – Teil 4 / BerlinProjekt 8
Auf Platz 1 hat sich nichts verändert, außer, dass dieser Beitrag mittlerweile mehr als 300 Leser gefunden hat. Ein enormer Wert für ein Nischenthema, aber in der Nische liegt ja bekanntlich für eine kleine Publikation wie den Wahlberliner die Chance. Zudem ist es ein Originalreport mit hohem Exklusivitätswert, wir freuen uns, dass diese Art der Berichterstattung wo viel Zuspruch findet! |
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| Im Abseits – Tatort 805 / Vorschau: 19.06.2011, 20 Uhr 15, Das Erste
Zu diesem Artikel haben wir uns bereits bei “die beliebtesten aus dem Juni 2011″ geäußert. |
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| Herrenabend – Tatort 799 / TatortAnthologie 13
Mehrere Tage lang kämpfte diese Tatort-Rezension mit dem folgenden Beitrag zu „Gaumenkitzel“ um den ersten Platz – bis beide vom derzeitigen Sieger getoppt wurden. Aber die Kombination aus Erstausstrahlung mit dem Tatort-Ort Münster zieht, das merkt man deutlich und es trifft tendenziell auch auf die Rezensionen zu Wiederholungen zu. Dieser Artikel war im Vormonat auf Platz 2 und musste diesen lediglich für einen weiteren aus der TatortAnthologie räumen. Dafür fiel die Vorschau zum Tatort 799 aus der Reihe der beliebtesten zehn Artikel heraus und das finden wir ganz okay. |
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| Gaumenkitzel – LiteraTour (4) / Rezension
Im April Platz 1, dann 3, jetzt 4: Immer wieder gerne gelesen wird diese Buchrezension. Ein schöner Depot-Artikel, der nicht so schnell veraltet. |
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| Ladies Crime Night in Kremmen! – Lesungsbericht vom 28. Mai 2011 / LiteraTour 21
Auf Platz 5 der zweite Artikel, der erst im Juni erschienen ist und wieder ein Bücherthema. Wir haben dazu schon geschrieben, als es um die beliebtesten fünf Artikel aus dem Juni 2011 ging. |
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| 2. Gründerkongress in der Garage – Bericht vom 21. Mai 2011 – Teil 2 / BerlinProjekt 6
Eine interessante Verschiebung hat es im internen Ranking der Gründerkongress-Berichte gegeben. Der Teil 2 hat sich am Teil 1 vorbeigeschoben. Insgesamt ein hervorragender sechster Platz im Dauerranking. |
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| Heike Gellert – 5 x K: Krimi, Kurzkrimi, Kurzgeschichten, Kräutermärchen, Kreativität / Autorenporträt – LiteraTour 12
Dieser im Mai erschienene Artikel ist auch ein Dauerbrenner – immer wieder finden sich interessierte Leser dafür, so dass er, obwohl bereits im Mai erschienen, in Juni nur einen Platz auf der Bestenliste abgeben musste. |
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| Die geschönte Arbeitslosenstatistik? – Report April 2011 / Arbeitsmarkt 4
Dass ein politisch-wirtschaftlicher Artikel Eingang in die Top Ten gefunden hat, freut uns wieder besonders. Wir wünschen uns, dass mehr Beiträge aus diesem Bereich nach vorne kommen, zumal es ja nun auch den “Hohlberliner” als Label für kritische Berichterstattung gibt. Dass der April-Report vor dem Mai-Report liegt, ist wiederum einer noch nicht behobenen Schwäche des WB zu verdanken: Die Artikelplanung ist bislang eher rudimentär. Im Grunde müssten wir jetzt schon am Juni-Report arbeiten. Tun wir aber noch nicht. Der Mai-Artikel ist erst seit wenigen Tagen erhältlich und die Arbeitsmarktreporte sind eher Depotbeiträge als welche, die sofort nach Veröffentlichung durchstarten. |
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| Karneval der Kulturen in Berlin: Der Umzug – Teil 1
Einer der Juni-Besten liegt auch in der Gesamtwertung unter den Top Ten! |
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| 2. Gründerkongress in der Garage – Bericht vom 21. Mai 2011 – Teil 1 / BerlinProjekt 5
Beachtlich, dass drei Teile des bislang vierteiligen Gründerkongress-Berichtes zu den zehn meistgelesenen von beinahe 250 bisher veröffentlichten Artikeln des Wahlberliners zählen! |
4. Mehr Leser bei weniger neuen Artikeln
Dass der Juni so gut gelaufen ist, verdient auch aus einem anderen Grund Beachtung, der für sich genommen nicht unbedingt positiv ist. Die Artikelzahl im dritten vollen Monat des Wahlberliners ist von 86 (Mai) auf 59 zurückgegangen (im April waren es 85).
Damit ist zwar die Planung von 70 verfehlt worden, aber wir fühlen uns verpflichtet, einen signifikanten Rückgang wie diesen zu erklären. Die Erklärung ist einfach. Das Zeitloch, das sich Ende Mai auftat und von dem wir annahmen, es sei temporär, hat sich verfestigt. Der Juni war einfach eng und wir können leider nicht versprechen, dass es im Juli besser wird. Das ist außerordentlich bedauerlich, vor allem, weil beliebte Serien zugunsten anderer, ebenfalls gerne gelesener Beiträge zurückstehen müssen.
Eine Lösung wäre die erhöhte Frequenz von kompeteten Gastbeiträgen, aber eine Art von Routine dafür gibt es noch nicht, es sind bislang immer Einzelabsprachen, die zu solchen Artikeln führen.
Wir planen für den Juli 55 Artikel nach 70 im Juni, denen nur 59 geschriebene gegenüberstanden.
5. Mission Statement
Auch wenn wir nur ein kleines Medium sind, wir betrachten uns in einem journalistischen Kontext.Die Nische des Wahlberliners besteht aus mehreren Komponenten. Eine eng begrenzte Auswahl an intensiv bearbeiteten Themen – und das lange Feature. Wir setzen bewusst auf Leser, die sich etwas mehr Text zutrauen. Wir haben allerdings mittlerweile die Artikel so aufgebaut, dass auch jemand, der sie Zeit nicht hat, sich schnell und übersichtlich informieren kann.
Bezüglich der Filmrezensionen hat es im Juni eine Änderung geben. Die Kurzkritik erscheint seitdem vor der Inhaltsangabe, damit man sich in einer Minute eine schnelle Orientierung holen kann.Verbessert haben wir bereits im Mai die optische Gestaltung. Nach einigem Hin- und Herüberlegen haben wir uns entschlossen, das bereits eingeführte optische Schema, das „Theme“, nicht zu ändern – aber jedem Artikel entweder ein Titelfoto mitzugeben oder das WB-Logo, um die optische Attraktivität unserer Artikel zu steigern.
Ein Wort muss noch zu der journalistischen Variante sein, die der Wahlberliner pflegt. Wir wollen nicht so weit gehen, sie als USP zu bezeichnen – aber wir wollen nicht der x-te Anbieter von Mee-too-Nachrichten sein, sondern pflegen „subjektiven Journalismus“. Die Artikel, zum Beispiel der Berlin-Serien haben einen persönlichen Touch – das gilt aber, in abgeschwächter Form, auch für die Rezensionen und Artikel wie den vorliegenden.
Wir haben auch einige Gastbeiträge einbinden können, die einen anderen Tenor haben, die Urheberschaft des Beitrages und damit des abweichenden Stils ist in den betreffenden Fällen gemäß den Angaben auf unserer Seite „Das Programm“ kenntlich gemacht.
6. Fazit
Die sehr gute Entwicklung des Wahlberliners in seinen ersten drei Monaten ist uns Verpflichtung, Ansporn, Herausforderung und Auftrag. Bleiben Sie uns gewogen, wir werden weiterhin versuchen, Themen zu finden, die Sie interessieren – und über die wir gerne schreiben. Denn das ist die Wahl, die wir als Wahlberliner haben und nur so kommt auch die Freude auf, für ein Projekt zu arbeiten, das viel Spaß macht, aber das noch keinen kommerziellen Nutzen hat.
dWB/Alexander Platz/11-06-01
Geschrieben am 1. Juli 2011
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